Damit Sie wissen, was was ist...
=> Das Selfcare-Interface " Mein Account"
-
Anmelden
Die Login-Maske selbst sollte eigentlich für sich sprechen...
Wichtig:
Bitte achten Sie bei Einträgen in allen Masken auf die Groß-
& Kleinschreibung: eMail-Adressen immer in Kleinbuchstaben, Passwort
exakt so wie auf dem Datenblatt angegeben.
Alle Accounts lassen sich unabhängig voneinander und unabhängig vom
Basis-Account verwalten. Ein Account, den Sie für sich oder einen
Freund oder Verwandten eingerichtet haben, kann eigenständig von
demjenigen verwaltet werden, für den er eingerichtet wurde.
-
Einwahl-Accounts
Auch die Maske, mit der das Einwahl-Passwort
geändert werden kann, ist sicher selbsterklärend.
Beachten Sie bitte, dass es sich nicht um die
Passwörter für Ihre eMail-Accounts handelt.
Diese können gesondert geändert werden.
Das Passwort für Ihren eMail-Basis-Account
ist in der Ursprungsversion mit dem
Einwahlpasswort identisch.
Zudem noch ein Tipp:
Mit Passwörtern werden oft schlechte Erfahrungen gemacht,
weil sie unbedacht gewählt werden. Ihr neues Passwort sollte
erstens relativ sicher und zweitens leicht zu merken
sein. Ein Beispiel:
123.Wert
ist lang genug (mind. sechs Zeichen), tippt sich leicht,
besteht aus Buchstaben, Zahlen und einem Sonderzeichen
und prägt sich dem Gedächntnis ein.
Ähnliche Kombinationen lassen sich leicht herstellen.
Probieren Sie es aus!
Beachten Sie Groß- und Kleinschreibung!
Mehr zu Passwörtern? Bitte hier entlang =>
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eMail-Konfiguration
Bei der Konfiguration Ihres oder Ihrer
eMail-Accounts können Sie vor allem zwei Dinge tun:
-
Sie können sich einen weiteren Account anlegen und
-
Sie können die Passwörter der Accounts ändern.
Bei der Passwortänderung gilt, was oben bereits
gesagt wurde. Außerdem sollten Sie beachten, dass
jeder Account ein Passwort besitzen muss.
Bitte beachten Sie zudem, dass Sie bei der
Konfiguration Ihres ersten eMail-Accounts, dem
Basis-Account, sorgsam verfahren, denn er macht
Sie zum Administrator der gesamten eMail-Konfiguration.
Die Option "Forward mit lokaler Kopie" erlaubt es Ihnen,
jeden Account so zu konfigurieren, dass eingehende
Mails an eine beliebige andere Adresse weitergeleitet
werden (Forward) und zusätzlich eine Kopie auf dem Server
für den in dieser Weise konfigurierten Account
angelegt wird (lokale Kopie).
Eine sehr vielseitige, vor allem aber auch sehr
gestaltbare Möglichkeit ist das Einrichten von
Aliasen. Pro eMail-Account können Sie fünf
Aliase Ihrer Wahl einrichten:
"fast.egal@snafu.de".
fast.egal, weil bereits bestehende
"gibts.schon@snafu.de"-Adressen
natürlich nicht noch einmal vergeben werden können.
Ein Alias ermöglicht es Ihnen, eMail-Adressen
einzurichten und für jede eine eigene Zieladresse
festzulegen. Mail, die an einen solchen Alias
gerichtet ist, wird automatisch an diese Zieladresse
weitergleitet.
Und nicht nur an eine Zieladresse, sondern an
insgesamt zehn frei wählbare Ziele pro Alias.
Das heißt, Sie können mit diesem Werkzeug
Mail-Verteiler-Listen aufbauen. Konkret sieht das
dann zum Beispiel so aus, dass eine Mail an
einen Ihrer Aliase an alle Zieladressen
geht, die für diesen Alias von Ihnen konfiguriert
wurden.
Was Sie nicht vergessen sollten:
Tragen Sie Ihre eigene eMail-Adresse als Ziel eines Aliases
ein, wenn Sie sehen wollen, wer an diese Adresse schreibt!
Denn ein Alias leitet nur an die Adressen weiter, die
dazu eingetragen wurden.
Im Gegensatz zu einem echten eMail-Account können
Aliase darüber hinaus nicht weiter konfiguriert
werden. Es besteht auch nicht die Möglichkeit,
mit einem Alias-Namen direkt den POP3-Mail-Server
abzufragen.
Für Nutzer unseres Domain-Bundles erhöht sich die
Zahl der Aliase auf 20 pro Domain.
Jeder weitere eMail-Account - außer dem sowieso in
Ihrem Grundtarif enthaltenen und kostenlosen zweiten -
kostet Sie nur 1,00 € / Monat.
Sie können beliebig viele dazukaufen.
-
Online-Zeit & Rechnung
Das Abrufen Ihrer OnlineZeit ermöglicht es Ihnen, auf einen Klick den
Überblick zu bekommen, ob Sie noch im Rahmen Ihres Tarifs sind. Um diese
Listen zu erreichen, klicken Sie bitte im Menü auf "Einwahl Accounts" und in der
Seite, die sich dann öffnet auf "anzeigen" unter "Onlinezeiten".
Zum Ausdrucken der OnlineZeit können Sie auch eine ASCII-Version
aufrufen, in der die Angaben vollständig enthalten, aber als reiner Text
dargestellt sind.
Ihre Rechnungen können Sie sich jetzt als pdf-Datei anzeigen lassen
und anschließend ausdrucken, um sie zum Beispiel für Ihre
Steuererklärung zu nutzen. Beim Generieren der pdf-Datei brauchen Sie ein
wenig Geduld. Nach wenigen Sekunden sollte der Vorgang aber abgeschlossen sein.
Beim IE 5.5 gibt es mitunter das Problem,
dass dieser Browser die pdf-Rechnungen nicht
direkt im Browserfenster darstellen kann
und ein angeblich fehlendes PlugIn meldet.
Auch bei anderen IE-Versionen kommt es vor,
dass anstatt der Rechnung nur ein weißes Fenster
angezeigt wird.
Dieses Problem kann man in vielen Fällen beheben,
wenn man im AcrobatReader unter File -> Preferences -> General
(in der deutschen Version von Acrobat heißt diese Menüfolge
Datei -> Grundeinstellungen -> Web-Verknüpfung...).
die Option "Web Browser Integration" ("Web-Browser-Anwendung") ausschaltet.
Danach sollte sich ein AcrobatFenster öffnen, worin die
Rechnung korrekt angezeigt wird.
-
Bankverbindung
Das Ändern Ihrer Adressangaben und
der Bankverbindung sollte weitestgehend eindeutig sein.
Die neue Bankverbindung muss allerdings auf dem normalen
Postweg oder per Fax mitgeteilt werden. Sicher ist sicher.
-
Tarifwechsel
Sie wünschen einen anderen snafu-Tarif? Kein Problem.
Ändern Sie hier zum jeweils nächsten Monat direkt im Netz Ihre Einstufung.
Je nachdem, welchen Tarif Sie im Augenblick nutzen, werden die anderen zur
Verfügung stehenden Tarife zur Auswahl angezeigt.
Einen Tarifwechsel können Sie bis zu seinem Inkrafttreten jederzeit
rückgängig machen oder ändern. Allerdings dauert die Bearbeitung des
Tarifwechsels zwei bis drei Stunden, in denen Sie keine Änderungen
vornehmen können. Bei Problemen wenden Sie sich bitte
an unseren Kundenservice.
-
Zusatzprodukte kaufen
Hier können Sie online Ihre gesamte
Internet-Präsenz optimieren. Ob .de-Domain oder
weitere eMail-Accounts - alles kann online direkt
im Netz erledigt werden. Die Eingabe- und Abfragemasken
sind weitgehend selbsterklärend.
Bitte beachten Sie aber, dass
a) die kleine Ampel Ihnen Auskunft über den Status des
Registrierungsvorganges bei der Domain-Registrierung gibt:
|
Rotes Licht bedeutet, dass beim Registrierungsvorgang
irgendetwas schief gelaufen ist. Sie erhalten
entweder Nachricht per eMail oder - falls auch
das nicht geschieht - sollten sich mit uns
in Verbindung setzen.
|
|
Eine gelbe Ampel signalisiert,
dass der Vorgang in Bearbeitung ist.
In der Regel sollte nach zwei Tagen Ihre
Ampel auf "Grün" stehen.
|
|
Grünes Licht heißt schlicht: "Alles okay!
Ihre Domain wurde registriert und ist aktiv."
|
b) Sie erst nach erfolgreicher Registrierung der von Ihnen
gewünschten Domain Aliase innerhalb der Domain einrichten können.
c) alle zusätzlich erworbenen Domains zunächst auf den Webspace
Ihres Hauptaccounts verweisen. Dies können Sie ändern, indem Sie
in Ihrem public_html-Verzeichnis ein Unterverzeichnis mit
dem Namen der zusätzlichen Domain anlegen und danach unseren
Kundenservice bitten, die Domain für dieses Unterverzeichnis
freizuschalten.
Ein Beispiel:
Sie haben die Domain "beispiel.de" registriert. In Ihrem
public_html-Verzeichnis legen Sie ein Unterverzeichnis mit
dem Namen "beispiel.de" oder "beispiel" an.
Nach der Freischaltung durch uns sind alle Inhalte, die Sie
in diesem Unterverzeichnis eingestellt haben direkt über
die URL "http://www.beispiel.de/" erreichbar - vorausgesetzt,
Sie haben eine index.html in diesem Verzeichnis.
Ansonsten gelten die üblichen Aufrufe mit dem konkreten
Dateinamen, also z.B. "http://www.beispiel.de/start.html".
-
CGI-Funktionalität aktivieren
Wenn Sie für Ihre Homepage CGI-Scripts verwenden möchten,
müssen Sie dies über dieses Selfcare-Interface zunächst
einmal anmelden. Wenn Sie das tun, werden die
beiden Verzeichnisse
user-cgi-bin (für Programme) und user-cgi-doc (für Dokumente)
in Ihrem Root-Verzeichnis angelegt und aktiviert.
Jetzt können sie genutzt und mit Ihren PERL- oder
php-Skripts gefüllt werden. Nach der Anmeldung
wird außerdem in der Statusbox angezeigt, dass
Sie nun Ihren CGI-Zugriff aktiviert haben.
Beachten Sie bitte, dass die dort abgelegten Dateien
einen Speicherplatz (Webspace) von 1 MegaByte haben. Vor allem
bei Dateien, die von den CGIs immer wieder geschrieben
werden, kann es passieren, dass Ihr Webspace einmal
zur Neige geht.
Beachten Sie bitte zudem:
CGIs können bei snafu aus Sicherheitsgründen nicht ins public_html schreiben. Um von CGIs erzeugte
Dokumente aufzunehmen und von den CGIs editieren zu lassen, gibt es das Verezeichnis user-cgi-doc.
- Domains / HTML-Verzeichnis
An dieser Stelle können Sie ein Unterverzeichnis angeben, das die HTML- und
sonstigen Dateien der jeweiligen Domain beinhalten soll. Normalerweise ist
das Verzeichnis "public_html" Ihres snafu-Accounts für das Webangebot Ihrer
Domain eingerichtet. Sofern Sie mehrere Domains haben, und die Webinhalte
der Domains unterschiedlich sein sollen, können Sie über das
"HTML-Verzeichnis" verschiedene Unterordner angeben, die den jeweiligen
Domaininhalten zugeordnet sein sollen. Achtung: diese Unterordner müssen
von Ihnen (mit einem FTP-Programm) unterhalb des
"public_html"-Verzeichnisses bereits angelegt worden sein.
=> Der snafu.mailfilter
-
Grundsätzliches
Um es von Anfang an zu sagen:
Das Filtern von eMail ist ein sehr komplexes Unterfangen,
das zahlreiche Klippen birgt, die nicht immer gefahrlos
zu umschiffen sind. Mitunter mag es sogar Fälle geben,
in denen es unmöglich ist, alles so zu filtern, dass
die gewünschten Ergebnisse schadlos (das heißt, ohne
dass die eMail-Kommunikation beeinträchtigt oder gar
unmöglich wird) erzielt werden.
Wie komplex diese Vorgänge sind, soll Ihnen diese "kleine"
Dokumentation verdeutlichen, die den snafu.mailfilter
einerseits erklärt, zugleich aber auch darauf abzielt, Ihnen
ganz generell verständlich zu machen, warum die
MüllMafia des Netzes, die für die ständig wachsende Flut
von Spam verantwortlich ist, wohl niemals vollständig unschädlich
gemacht werden kann.
Und eins noch:
Der snafu.mailfilter wird komplett außer Kraft gesetzt, wenn Sie
die zu filternde Mail-Adresse mit einem Forward versehen haben, das heißt, wenn
Sie in der Mailbox-Konfiguration hier im Selfcare-Interface "Mein Account"
eingetragen haben, dass IhrName@snafu.de an eine
andere eMail-Adresse weitergeleitet werden soll.
Dies gilt auch für die Aktivierung des snafu.mailshield.
In diesem Fall würde dieses Forward ausgeführt, bevor der Filter in Aktion
treten kann, der somit natürlich ausgehebelt würde. Deshalb ist das System so
eingerichtet, dass Sie keinen Filter mehr anlegen können, wenn Sie ein
solches Forward eingerichtet haben, bzw. dass das Forwarden nicht
mehr erlaubt wird, wenn umgekehrt ein Filter existiert.
Alternativ empfiehlt es sich, eine solche Weiterleitung im snafu.mailfilter selbst einzurichten.
Bitte machen Sie sich die kleine Mühe und lesen Sie diese
Dokumentation gründlich, um beim Konfigurieren und Arbeiten
mit dem snafu.mailfilter so wenig "böse Überraschungen" zu
erleben wie möglich!
Das snafu.mailshield können Sie entweder innerhalb der Konfigurationsmaske
'eMail-Accounts verwalten' oder dem snafu.mailfilter aktivieren bzw. eingerichten. Beide Einstellungen gleichzeitig sind nicht möglich.
Zur Beruhigung:
Alles, was Sie durch den snafu.mailfilter "angerichtet"
haben, wird sofort wieder "geheilt", wenn Sie den Filter deaktivieren,
ganz löschen oder einfach die entsprechenden Vorgaben ändern.
Allerdings nur "post mortem" - das heißt, dass
durch den Filter bereits gelöschte Mails natürlich verloren sind.
Der snafu.mailfilter ist ein mächtiges Werkzeug,
mit dem Sie bedächtig umgehen sollten. Vor allem aber ist er
ein kostenloser Service Ihres Providers, der Inter.net Germany GmbH,
der es Ihnen überlässt, ob Sie die unerwünschten eMails weiterhin
ertragen oder ob Sie sich die Mühe machen wollen,
Ihren elektronischen Posteingang Ihren persönlichen Wünschen
entsprechend zu filtern bzw. zu organisieren.
Wichtig ist vor allem, dass Sie die den vielfältigen
Möglichkeiten (Bedingungen, Prioritäten, Aktionen etc.)
innewohnende Logik und das Zusammenspiel dieser Möglichkeiten
wirklich zu verstehen versuchen und beim Einrichten beachten,
um optimale Ergebnisse zu erzielen!
Der snafu.mailfilter ermöglicht Ihnen nicht nur das
Ausfiltern unerwünschter Werbemails (Spam), sondern
erlaubt zudem eine grundlegende Organisation Ihres
eMail-Empfangs. So ist es zum Beispiel möglich, eMails,
die von einem bestimmten Absender oder zu einem
bestimmten Betreff (Subject) empfangen werden, in sehr
verschiedenen Arten zu behandeln (löschen, weiterleiten,
Empfangsbestätigung etc.). Hier kann nur der Rat gegeben werden,
die Möglichkeiten der Filter-Konfiguration immer wieder auf Ihre
Verwendbarkeit und Sinnhaftigkeit im jeweiligen Zusammenhang zu überprüfen
und ggf. immer wieder entsprechend zu ändern.
Als Grundsatz gilt:
Versuchen Sie, mit so wenigen Filtern wie möglich
das gewünschte Ergebnis zu erreichen.
Sie können nämlich nicht nur einen Mailfilter anlegen,
sondern bis zu 100, die alle mit unterschiedlichen Aufgaben
und Prioritäten betraut werden können. Dabei gilt es jedoch
unbedingt zu beachten, dass sich diese Aufgaben nicht widersprechen
oder gar gegenseitig ausschließen und die Prioritäten logisch
sinnvoll festgelegt werden.
Und nun die Detailbeschreibung der einzelnen Konfigurationsmöglichkeiten,
wobei wir darauf geachtet haben, dass deren Verhalten so beschrieben
wird, dass Sie es logisch nachvollziehen und Ihre Filter
entsprechend sinnvoll einrichten können:
- Der Name
Wie Sie Ihre Mailfilter bezeichnen ("taufen") möchten, ist Ihnen völlig
freigestellt. Es können sogar unterschiedliche Mailfilter mit dem selben
Namen angelegt werden, was jedoch wenig Sinn und vor allem ggf.
erhebliche Schwierigkeiten bei der Verwaltung macht - weshalb wir
davon abraten. Sinnvoll ist es hingegen, die Namen eindeutig
entsprechend der jeweiligen Funktion des Filters zu wählen und
zudem mit einem Hinweis auf die gesetzte Priorität zu versehen,
also zum Beispiel "1-Spamkiller-Subject" und "5-Spamkiller-From".
Zudem darf der Name nicht länger als 50 Zeichen sein.
Durch das Anklicken des Namens eines Filters lässt sich der immer
neu konfigurieren und den sich ja oft - und oft auch rasch - ändernden
Verhältnissen des "Internet-Lebens" anpassen.
- Priorität
In diesem Feld kann festgelegt werden, in welcher Reihenfolge
die Mailfilter aktiv werden sollen. Wenn Sie möchten, dass
zunächst der Filter aktiv wird, der allen von Ihnen definierten
Spam löscht und erst danach der Filter, der den Absendern
der restlichen eMails eine Empfangsbestätigung schickt, können
Sie dies erreichen, indem sie für den Spamfilter die Priorität 1
vergeben und für den Empfangsbestätigungsfilter die Priorität 5.
Aber Achtung!
Wenn Sie zum Beispiel für einen Filter die Priorität 1 vergeben,
der alle eingehenden Mails an eine andere eMail-Adresse weiterleitet,
hat ein Filter mit der Priorität 5 oder 10 natürlich nichts mehr zu tun,
weil ja bereits zuvor alle eMails weitergeleitet wurden, also auf
dem Mailserver nicht mehr vorhanden sind und daher auch dem Zugriff des
Filters entzogen wurden, der eine niedrigere Priorität hat.
Dazu ein anderes Beispiel:
Wenn ein Filter mit der Priorität 1 die Aufgabe zugewiesen bekommt,
alle Mails, in deren Subject (Betreff) die Wörter "Geld" oder
"Finanzen" oder "Kontostand" vorkommen, zu löschen, macht es keinen Sinn,
einem Filter mit der Priorität 5 die Aufgabe zu geben, Mails von einem
Absender (FROM) "IhrKonto@IhreBank.de" als Benachrichtigung an Ihr
Handy zu schicken, weil der erste Filter eine eMail von Ihrer Bank bereits
gelöscht haben würde, in deren Subject der Satz "Benachrichtigung über Ihren
Kontostand!" stand, die sie jedoch eigentlich auf jeden Fall erhalten wollten.
Bedenken Sie bitte bei der Prioritätenvergabe solche Zusammenhänge.
Logische Fehler dieser oder anderer Art können ggf. dazu führen,
dass der Filter Aktionen ausführt, die Sie nicht vorgesehen hatten.
Als weiterer Grundsatz gilt deshalb, im Zweifel die Reste an Spam zu ertragen,
die durch eine Lücke im Filter rutschen, wenn diese Lücke logisch nicht einwandfrei
zu schließen ist.
Bedenken Sie bitte zudem, dass es sinnvoll ist, die Prioritäten der Filter in
5er-Schritten zu vergeben, damit Sie später jederzeit noch einen Filter mit der
Priorität 2 (zwischen 1 und 5) oder 6 (zwischen 5 und 10) einfügen können.
Die Werte für die Prioritäten können von 0 bis 9999 vergeben werden, wobei 0 die höchste, 9999 die niedrigste Priorität ist - also gewissermaßen umgekehrt zur
gefühlsmäßigen Bewertung der Zahlen.
- Die Verknüpfung
Hier legen Sie fest, in welchem Umfang Ihr jeweiliger Filter
wirksam werden soll. Sie können diese Funktion dazu nutzen,
um sehr gezielt zu filtern, wenn Sie zum Beispiel durch die
Option "alle Bedingungen müssen erfüllt sein" erreichen wollen,
dass alle eMails an Ihren SpamAccount weitergleitet werden,
wenn im Subject "Money" steht, jedoch nicht, wenn als Absender ("FROM")
Ihre Hausbank auftaucht, deren Nachricht Sie auf
jeden Fall erhalten möchten. Deren Bezeichnung oder eMail-Adresse
müssten Sie in diesem Fall mit der Option "ist ungleich" in der
Auswahl der Operanden markieren, so dass nur Mails mit "Money" im
Subject gelöscht werden, wenn diese von einem anderen Absender kommen.
Dazu eine grafische Darstellung in Form einer entsprechend vorbereiteten
Ansicht der Konfigurationsmaske unseres Mailfilters, in der alle
Eingabefelder aktiv gelassen wurden (damit Sie herumspielen können),
die aber natürlich ansonsten "entschärft" ist.
Die Aufgabe für den Filter lautet:
|
Alle eMails, in deren Subject das Wort "Money" vorkommt, sollen an Ihren eigens eingerichteten Spam-Account ("IhrSpamAccount") weitergeleitet werden, eMails, die von Ihrer Hausbank ("Meine Hausbank") stammen, jedoch nicht.
|
Ihr Filter tritt hingegen sofort in Aktion, wenn "irgendeine Bedingung muss erfüllt sein" ausgewählt wurde. In diesem Fall würde die eMail Ihrer Bank an Ihren Spam-Account weitergeleitet, wenn sie im Subject "Money" enthielte - ganz gleich, was Sie ansonsten noch definiert hätten.
Beachten Sie dazu in unserer Grafik, welche Checkboxen aktiviert (mit Häkchen) wurden und welche Einträge bei den "Bedingungen" und den "Aktionen" wie ausgefüllt sind.
Nach welchen Kriterien Sie filtern möchten, ist Ihnen natürlich völlig frei gestellt.
- Aktivieren
Die Checkboxen in dieser Rubrik erlauben es Ihnen, bestimmte
Filterfunktionen zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Beachten Sie hierbei aber, dass ein Deaktivieren auch gleichzeitig
zum Löschen der in der entsprechenden Zeile eingetragenen Werte führt.
Die Checkboxen in der Auswahlmaske der Filter erlauben hingegen,
dass Sie Ihre Filter "ruhen" lassen können und sie nicht gleich
löschen müssen, wenn Sie deren Arbeit von Zeit zu Zeit nicht
benötigen oder wünschen. Die Werte, die Sie zuvor gesetzt haben,
bleiben erhalten.
- zu filterndes Feld
Die in den Pulldown-Menüs erreichbaren Optionen sollten selbsterklärend
sein, weil sie in der Regel den entsprechenden Feldern in Ihren
eMail-Masken entsprechen.
Mit einer Ausnahme (War ja klar, oder?):
"Sender" und "From" scheinen auf den ersten Blick die selbe Sache
zu sein, sind es aber nicht ganz. Hier deshalb eine knappe Definition der im Mail-Header enthaltenen "Felder", deren Kenntnis Ihnen bei der Funktionszuweisung im Filter helfen kann:
- From
Der Absender kann diesen Teil des Headers beliebig setzen.
Das heißt, dass jeder in seinem Mail-Programm eine beliebige
Absenderkennung eintragen kann, die dann als "From" erscheint.
- Sender
Hier steht normalerweise, wer technisch gesehen die Mail
verschickt hat (falls abweichend von der Adresse in der
"From"-Zeile).
Dies trifft man häufig bei Mailing-Listen an, denn dort wird
die Adresse der Mailing-Liste eingetragen. Auf diese Weise
kann man Mailing-Listen recht gut sortieren. Es gibt aber auch
Mailing-Listen, die nicht "Sender", sondern andere (erfundene)
Schlüsselwörter verwenden.
- Body
Der "Body" einer Mail ist der Teil, der - um ein Bild aus dem "normalen"
Postempfang zu benutzen - im "Umschlag" zu finden ist, also der eigentliche
"Brief".
Nun können "Briefe" sehr dick oder lang sein, und wenn ein Rechner mit der
Aufgabe betraut ist, ein so umfangreiches Schriftstück vollständig
auf verdächtige Inhalte zu untersuchen, dauert das natürlich um so länger, je mehr
Zeichen er zu prüfen hat. Und wenn der Rechner dies nicht nur bei einer Mail
tun muss, sondern bei einigen Tausend täglich, entstehen schnell
Rechenzeiten, die die gewohnte Geschwindigkeit beim eMail-Verkehr deutlich
vermissen lassen.
Wir haben unseren Filter deshalb so eingstellt, dass er "nur" die ersten
500 Zeichen im Body einer Mail darauf überprüft, ob darin eine
Zeichenkette vorkommt, die zu filtern er von Ihnen angewiesen wurde.
Dies ist aber sehr, sehr oft völlig ausreichend, weil die Spammer ihre
"Reizworte" natürlich gern gleich in den ersten Sätzen unterbringen,
so dass sie vom Filter noch problemlos "erwischt" werden können.
Ein Handicap beim Filtern des Bodys sind Mails, die in HTML formatiert sind.
Einfach deshalb, weil der Body dann häufig aus einer Menge reiner
HTML-Zeichen besteht, die an sich ja völlig harmlos sind und als
Filterkriterium eingetragen nur dafür sorgen würden, dass alle HTML-Mails
ausgesondert würden. Die eigentlichen "bösen Wörter", die für einen
Filter gut verwendbar sind, folgen erst irgendwann im Sourcecode, oft
auch erst nach den ersten 500 Zeichen.
Bitte beachten Sie deshalb, dass Sie
1.) den Source einer solchen Mail betrachten müssen, wenn Sie der
Begriffe habhaft werden wollen, die Sie sinnvoll im Filter eintragen
können. Dies geht in fast allen Mailprogrammen über das Menü zum Beispiel
über den Eintrag "Ansicht" => "Quellcode ansehen" oder ähnliche Bezeichnungen.
2.) bei Mails, die als Body nur einen Bildeintrag haben, auch
zum Beispiel folgende Zeichenfolgen zum Filtern verwenden können:
- ".gif" - für Bilder im gif-Format
- ".jpg" - für Bilder im jpg-Format
- "img src=" - für Mails im HTML-Format, in die Bilder eingebunden wurden.
Auch hier gilt wieder, dass die Anführungszeichen nicht zu den Begriffen gehören,
sondern nur für die klare Lesbarkeit hier stehen! Im übrigen kann nur empfohlen werden,
immer wieder auszuprobieren und ggf. anzupassen, weil die Methoden der Spammer
ausgesprochen "artenreich" sind.
- Subject
Um Inhalte im Feld "Subject" zu filtern, verwenden Sie am besten eines der folgenden CharSets, wenn Sie Mail von asiatischen Spammern erwischen wollen:
=?gb2312?
=?gb2312_charset?
=?ks_c_5601-1987?
=?euc-kr?
=?big5?
Bitte die einzelnen CharSets durch die Doppelpipe "||" trennen, also so: "=?gb2312?||=?gb2312_charset?"
Außerdem sind natürlich alle Begriffe möglich, die Sie als typisch für Spam identifieren, zum Beispiel "sex" oder "money" oder "farmgirls". Hierbei achten Sie bitte auf einen kleinen Trick, um zu vermeiden, dass beispielsweise eine Zeichenfolge wie "sex" vom Filter in Zusammenhängen gefunden wird, die kein Spam sind.
Konkret: Wenn im Subject das Wort "Rechtsexperte" auftaucht, nimmt Ihr Filter natürlich an, dass er tätig werden muss. Dies können Sie dadurch vermeiden, dass Sie der Zeichenfolge "sex" ein Leerzeichen folgenlassen oder voranstellen, also " sex" oder "sex ".
Der Grund ist sicher leicht erkennbar, wenn Sie bedenken, dass in den allermeisten Fällen mit Sätzen im Subject wie "Do you like sex with farmgirls?" gearbeitet wird. Die Leerzeichen werden vom Filter erkannt und veranlassen ihn, nur bei ihrem Vorhandensein in Aktion zu treten, nicht aber bei Begriffen wie "Rechtsexperte".
- Content-Type
Content-Type ist ein weiteres Filterfeld, dass etwas genauer betrachtet werden muss.
Hier können zunächst die gleichen Einträge (CharSets) verwendet werden wie im zu
filternden Feld "Subject", um des asiatischen Spams
habhaft zu werden.
Allerdings mal wieder mit einem kleinen Unterschied:
Die Fragezeichen sind hier überflüssig. Die Leute haben sich für Content-Type und
Subject eine unterschiedliche Kodierung ausgedacht, so dass man bei Content-Type
folgendermaßen prüfen würde, ob es enthalten ist:
=gb2312
Im Filterfeld "Subject" müsste jedoch
=?gb2312?
stehen.
Für die anderen CharSets gilt dies entsprechend.
Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass eMails, die den Eintrag
"Content-Type: text/html"
enthalten, mit hoher Wahrscheinlichkeit Spam sind.
Daraus folgt schlüssig, dass im entsprechenden Filterfeld mit dem Operanden "enthält"
"text/html" eingetragen werden sollte.
- To
Diese Header-Zeile kann vom Absender beliebig gesetzt werden.
Bei Mailing-Listen steht dort z.B. zuweilen die Adresse der
Mailing-Liste und nicht die des individuellen Empfängers. Diese kann jedoch aus
dem Feld "Envelope-to" erkannt werden.
- Envelope-to
Dies ist wiederum ein spezielles Feature unseres Mailservers.
Es handelt sich dabei um den Empfänger laut SMTP-Dialog.
Zeigen z.B. mehrere Aliase auf die gleiche POP-Box, dann
wird in "Envelope-To" der Name des Aliases festgehalten,
an den die Mail ursprünglich ging.
Auf diese Weise kann man seine eMail danach sortieren, an welche
"eigentliche" Adresse eine eMail geschickt wurde. Das ist recht praktisch für Leute,
die alle ihre eMails in eine POP-Box umleiten, damit sie nicht drei oder vier
verschiedene Accounts abfragen müssen.
- Die Operanden
Der "Operand" legt fest, wie die Inhalte in den Feldern vom
Filter behandelt werden sollen. Wir haben dabei versucht,
alle Möglichkeiten zu erfassen, die eine Konfiguration sinnvoll
machen. Die Formulierungen sind hoffentlich weitgehend verständlich
und weisen auf die jeweiligen Aktionen hin.
- zu filternder Inhalt
So klar die Funktion dieses Feldes zunächst erscheinen mag,
so anspruchsvoll ist jedoch das Ausfüllen.
Dass hier die Begriffe oder schlicht die Zeichenfolgen eingetragen
werden müssen, von denen Sie glauben oder wissen, dass sie
logisch mit der zuvor gewählten Operation erfasst werden
sollen, ist noch leicht zu verstehen.
Sehr wichtig dabei ist jedoch, dass diese Felder
mehrere solcher Begriffe oder Zeichenfolgen enthalten
können, wenn diese durch zwei so genannte Pipezeichen "||"
getrennt und damit von unseren Rechnern als verschieden
erkannt werden. Insgesamt darf die Zeichenzahl pro Feld
jedoch nicht größer sein als 200.
Ein Beispiel:
'Bier||Butter' filtert alles, worin die Wörter "Bier" oder "Butter"
auftauchen (vorausgesetzt, Sie haben "irgendeine Bedingung muss erfüllt sein" unter "Verknüpfung" eingestellt!), 'Bier Butter' hingegen nur diese exakte Zeichenfolge,
sogar unter Beachtung des Leerzeichens zwischen "Bier" und "Butter".
Bitte beachten Sie hier, dass die Anführungsstriche (oder Apostrophs)
in dieser Dokumentation nur der leichteren Lesbarkeit dienen, beim
Einrichten Ihres Filters jedoch natürlich auch nicht erscheinen dürfen,
weil sie dort als Bestandteil der Zeichenfolge interpretiert - also
sozusagen "ernstgenommen" würden.
Durch diese Pipezeichen lassen sich alle Zeichenfolgen von einander trennen,
also auch eMail-Adressen ("abc@domain1.de||def@domain2.de||ghi@domain3.de").
Zum Verständnis:
Die von uns in dieser Form als Trenner eingesetzte "DoppelPipe" ("||") ist logisch
mit der Funktion "Die Verknüpfung" verknüpft. Das bedeutet, dass die damit
gebildeten Einträge den logischen "und"-/"oder"-Bedingungen" gehorchen.
Ein Beispiel:
Wenn Sie unter "Verknüpfungen" "irgendeine Bedingung muss erfüllt sein"
eingestellt haben, wird die dazu ausgewählte Funktion ausgeführt, wenn
eine der eMail-Adressen (oder andere Inhalte), die Sie durch die DoppelPipe
getrennt haben ("abc@domain1.de||def@domain2.de||ghi@domain3.de") gefunden wird.
Haben Sie dagegen "alle Bedingungen müssen erfüllt sein" unter
"Verknüpfungen" ausgewählt, wird die Funktion , die Sie eingestellt haben
nur dann ausgeführt, wenn die gesamte Menge der durch die DoppelPipe
definierten eMail-Adressen gefunden wurde.
Das "Pipezeichen" erzeugen Sie auf einem PC mit der Tastenkombination
"AltGr" + "<", auf einem Mac mit "Alt" + "Shift" + "L".
- Mailgröße ist:
Hier lässt sich festlegen, welche Minimal- oder Maximalgröße
Mails haben dürfen, um vom Mailserver an Ihren Account ausgeliefert zu werden.
Beispiel:
Sie legen einen Filter namens "Mailgröße" an und legen fest,
dass Mails, die an Sie ausgeliefert werden, mindestens 1 KB oder höchstens
200 KB groß sein dürfen und beim Unter- oder Überschreiten dieser Werte
zum Beispiel gelöscht oder an eine andere eMail-Adresse weitergeleitet
werden sollen. Damit erreichen Sie, dass alle eMails, die quasi
nur aus einem Header und ggf. einem Subject bestehen, gelöscht
werden und Mails mit "fetten" Attachments gleichfalls.
Eine ggf. sinnvolle Lösung für Zeiten, in denen Sie nur durch
ein 28.8-Modem ins Internet gelangen können und nicht - wie
vielleicht sonst üblich - breitbandig per DSL.
- eMail löschen
Diese Aktion spricht wohl wieder für sich selbst. Wenn sie aktiviert
wird, werden alle eMails auf dem Server direkt gelöscht, wenn sie den
im Filter eingestellten Kritierien entsprechen.
- eMail weiterleiten
Hier können Sie festlegen, dass Mails, die den in diesem Filter
zuvor definierten Kriterien entsprechen, an eine oder mehrere
eMail-Adressen Ihrer Wahl weitergeleitet (forwarded) werden.
Diese Adressen müssen in dem dazugehörigen Feld kommasepariert
ohne Leerzeichen eingetragen werden, also in der Form
"name-1@domain.de,name-2@domain.com,name-3@domain.net".
ACHTUNG!
In diesem Feld gilt ausnahmsweise nicht das Doppel-Pipezeichen (||) als Trenner!!!
- Lokale Kopie
Das Aktivieren dieser Aktion sorgt dafür, dass eine eMail, die
an eine von Ihnen angegebene Adresse (ge-)"forwarded" wird, im
Original in Ihrem Account verbleibt, für den auch der Filter
eingerichtet wurde.
- Dem Absender eine Empfangsbestätigung schicken
In dem Textfeld wird der Inhalt der Bestätigung eingetragen, also
zum Beispiel: "Bin bis zum 30. Februar 3003, 18.18 Uhr, im Urlaub."
Zu beachten ist hierbei, dass sich der Filter daran erinnert,
welche eMail-Adresse er bereits bedient hat und Mails, die vom
selben Absender stammen nicht mehr bestätigt.
Das macht deshalb Sinn, weil derjenige, der eine solche Bestätigung
bereits erhalten hat, ja schon weiß, dass Sie im Urlaub sind.
Außerdem würde der Filter immer wieder Bestätigungen an alle
Mailing-Listen schicken, bei denen Sie eingetragen sind und über
die Sie eMails erhalten.
Im schlimmsten Fall würde ein erneutes Bestätigen an die selbe
eMail-Adresse im Fall solcher Mailing-Listen dazu führen, dass auch
die Bestätigung, die Sie als Mitglied einer solchen Liste ja ebenfalls
erhalten, wieder bestätigt würde und diese bestätigte Bestätigung
erneut bestäigt würde und so weiter und so fort...
Ein solches "Feature", das von fast allen Mailinglisten-Betreuern
mit sofortigem Rauswurf geahndet wird, würde innerhalb kurzer Zeit
zum "Tod" des betreffenden Mailservers führen.
Und das wollen ja weder Sie noch wir...
- Eine eMail-Benachrichtigung schicken
Tragen Sie hier die eMail-Adresse(n) ein, an die Sie die
Benachrichtigung wünschen. Auch diese Einträge müssen kommasepariert ohne Leerzeichen
sein, also "name-1@domain.de,name-2@domain.com,name-3@domain.net" (siehe "eMail weiterleiten").
- Die Sonderzeichen
Die derzeit für die Filterung - und somit in den Mailfiltern einsetzbaren - erlaubten Zeichen sind (neben a-z, A-Z und 0-9):
@ .:;+*~#'=&%\/$()[]{}<>!?",_-
Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Mehrere Leerzeichen hintereinander als Merkmal zu verwenden, ist möglich (Bitte auf die genaue Zahl achten, damit es funktioniert!).
16- oder 8-Bit-Zeichen (z.B. ä,ö,ü oder auch Æ oder Å) sind nicht erlaubt, weil es sich bei
Mail um einen Dienst handelt, der offiziell nur 7-Bit-Zeichen
unterstützt. 16- oder 8-Bit-Zeichen sind offiziell nur mit spezieller
Kodierung (-> MIME) möglich. Eine Kodierung/Dekodierung
findet im Rahmen der Mail-Filter jedoch nicht statt,
daher können solche Zeichen in Mail-Filtern nicht sinnvoll
verwendet werden.
Zurzeit führt die Verwendung solcher Zeichen - z.B. im Subject-Feld in einem Wort wie "Käse" - zu einer Fehlermeldung.
Sollten Sie nach einer Möglichkeit suchen asiatische Mails zu filtern, so könnte Ihnen dieser Satz an Bedingungen weiterhelfen (siehe auch oben in "zu filterndes Feld" den Unterpunkt "Subject").
Das Feld "Subject" enthält eines der folgenden CharSets:
=?gb2312?
=?gb2312_charset?
=?ks_c_5601-1987?
=?euc-kr?
=?big5?
Bitte die einzelnen CharSets durch die Doppelpipe "||" trennen, also so: "=?gb2312?||=?gb2312_charset?"
- CatchAll
Der CatchAll (frei übersetzt "Alle fangen") sorgt dafür,
dass ein Mailserver alle eMails, die an einen Domainnamen
addressiert sind, an den Besitzer dieser Domain sendet,
sofern die Schreibweise den Regeln der eMail-Adressierung
entspricht.
So wird beispielsweise "123@domain.de" ebenso empfangen und
an den dazugehörigen Account ausgeliefert wie "321@domain.de",
"xyz@domain.de" oder eine "normale" Bezeichnung wie "IhrName@domain.de".
Das ist besonders hilfreich, wenn Sie nicht jede einzelne eMailadresse
explizit definieren möchten - eMails z.B. an vertrieb@domain.de oder
kontakt@domain.de kommen ohne weiteres zutun an. Allerdings kann dies auch
zu einem erhöhten Aufkommen von unerwünschten Werbeemails führen! Daher
können Sie auch das entsprechende Schaltkästchen deaktivieren; der
"Catchall" ist dann abgeschaltet. Achtung! In diesem Fall müssen Sie, z.B.
über eMail-Aliase, tatsächlich alle eMailadressen Ihrer Domain definieren,
die Sie verwenden wollen.
Die snafu.mailfilter sind so eingestellt, dass sie den CatchAll
berücksichtigen. Daraus folgt, dass Sie beim Konfigurieren davon
ausgehen dürfen und müssen, dass "JedesBeliebige@IhreDomain.de"
so behandelt wird, als sei die eMail an Ihre reguläre eMail-Adresse
gerichtet, mit der Sie Ihren Account abfragen.
Wichtige Ausnahme: Wenn Sie bei snafu eMail-Aliase
eingerichtet haben, so werden diese vom CatchAll - und damit auch vom Filter -
nicht mehr erfasst, sondern zuvor so behandelt wie Sie es für den jeweiligen Alias
festgelegt haben. Gleiches gilt für "echte" eMail-Accounts.
Auch für diese gilt, dass die CatchAll-Funktion hier eine Ausnahme macht und
die Mails an diese Adresse nicht dem Basis-Account zustellt,
sondern nur diesem gesondert eingerichteten eMail-Account.
Diese Funktionen kann man deshalb benutzen, um dem Spam einen Riegel vorzuschieben,
der von der MüllMafia oft an beliebige und oft völlig abstruse Adressen innerhalb des Namensbereichs von registrierten und aktiven Domains verschickt wird.
Da alle eMails mit einer gültigen Zeichenfolge vor dem @-Zeichen ("xyz@ihre.domain.de")
an Ihre Basis-eMail-Adresse weitergeleitet werden, ist Spam, der diese Funktion ausnutzt, möglicherweise nur dadurch zu filtern, dass im snafu.mailfilter die gesamte Zeichenfolge "@ihre.domain.de" als zu filterendes Kriterium im "TO"-Feld eingetragen wird.
eMail-Adressen (Aliase und echte Accounts), die Sie wirklich nutzen wollen,
dürfen dann allerdings nicht weider so konfiguriert sein, dass die eMails
an Ihren Basis-Account weiteergeleitet werden, weil sie dann natürlich vom
Filter als Spam erkannt würden, sondern müssen einen Account als Zieladresse haben,
für den keine Filter eingerichtet wurden.
Die Funktions-Reihenfolge ist zusammengefasst leicht beschrieben:
Der CatchAll sammelt alle eMails aus dem Namensbereich der Domain ein und leitet sie
an Ihren Basis-Account weiter. Dort - also danach - tritt der Filter in Aktion.
Bei festgelegten Aliasen oder eigenständigen eMail-Accounts aus dem Namensbereich der Domain
weiß der CatchAll jedoch, dass er sie in Ruhe lassen muss, so dass die solchermaßen
konfigurierten Adressen ihre eigenen - von Ihnen festgelegten - Wege an dem
für den Basis-Account aktiven Filter vorbei gehen.
Aber auch mit den Funktionen des Mail-Filters selbst lassen sich Adressen
"retten", indem die Möglichkeit genutzt wird, den Filtern unterschiedliche Prioritäten
zuzuweisen.
- Legen Sie beispielsweise einen Filter mit der "Priorität 23" an, in dem Sie
über das "TO"-Feld definieren, dass alles, was an den Namensbereich "@ihre.domain.de" geschickt wird, gelöscht werden soll.
- Legen Sie einen zweiten Filter mit der "Priorität 22" an, den Sie im "TO"-Feld anweisen,
alle Mails, die an ganz konkrete Adressen (also Ihre zuvor eingerichteten Aliase oder
eMail-Accounts) gesendet werden, an Ihren Basis-Account weitergeleitet werden.
Das Ergebnis ist, dass zunächst der Filter mit der "Priorität 22" das tut, was
ihm gesagt wurde, so dass diese Mails dann für den Filter mit der "Priorität 23"
verschwunden sind. Für diesen bleiben nur die übrig, die als Spam über den
Namensbereich "@ihre.domain.de" verschickt wurden - und er tut das mit diesem Müll, wozu
Sie angewiesen haben.
Auf diese Weise bleiben die eigentlich sehr schönen Funktionen des CatchAll für Ihren
Account erhalten, ohne dass Sie sich über das erhöhte Spam-Aufkommen ärgern müssen,
das durch einen Domain-Namen verursacht werden kann.
- Filteraktionen auf jede eMail anwenden
Bei dieser Checkbox ist erneut ein wenig Achtsamkeit geboten, weil sie eine Schlüsselstellung
besitzt.
Zu beachten ist dabei vor allem, dass sie sich nur auf die Aktionen bezieht, die
direkt darunter konfiguriert werden können. Sie setzt - wenn sie aktiviert wurde - alle
oben definierten Bedingungen außer Kraft und behandelt alle eMails so wie es weiter
unten bei den "Aktionen" festgelegt wurde.
Konkret:
Nehmen wir an, als Bedingung sei für einen Filter gesagt, dass alle eMails, die das
Wort "mortgage" im Subject enthalten, gefunden werden sollen und als "Aktion" sei
definiert, dass diese Mails sofort gelöscht werden sollen. Das ist soweit in Ordnung.
Wenn nun aber die Checkbox für "Filteraktionen auf jede eMail anwenden" aktiviert wird,
dann wird die "Bedingung", die der Filter für das Löschen aller Mails erhalten hat
(also "mortgage" im Subject) außer Kraft gesetzt so wie auch jede andere oben
definierte Bedingung. Der Filter wird durch das Aktivieren dieser Checkbox angewiesen,
alle Mails so zu behandeln wie es unten als "Aktion" definiert ist, also alle eMails zu löschen.
Damit dadurch kein Unfug entstehen kann, ist der snafu.mailfilter so
konfiguriert, dass er auf solche Fehler hinweist, wenn jemand versucht hat, diese
Checkbox zu aktivieren, obgleich oben eine "Bedingung" definiert wurde.
Definitiv Sinn macht das Aktivieren dieser Checkbox, wenn zuvor alle Filteraktionen, die
man wünscht und konfiguriert hat, bereits ausgeführt wurden, wenn also aller Spam
bereits gelöscht oder in eine Spam-Mailbox weitergeleitet wurde und man nur noch
mit dem, was übrig bleibt, auf eine bestimmte und einheitliche Weise verfahren möchte.
Zum Beispiel in der Form, dass alle eMails, die nach dem Filtern noch vorhanden sind,
an einen anderen Account weitergleitet werden.
- Der snafu.mailshield
Der "snafu.mailshield" schützt sowohl gegen Viren, die Sie per eMail erreichen können als auch gegen einen großen Teil der täglichen Spam-Flut. Aktivieren können Sie diesen hochwirksamen Schutz auf sehr einfache Weise in Ihrem SelfCareInterface "Mein Account" (https://service.snafu.de/selfcare/):
Klicken Sie nach der Anmeldung mit Ihrer eMail-Adresse und Ihrem Passwort auf "eMail Accounts" und sodann in der darauf erscheinenden Seite unter "Mailfilter" auf "bearbeiten", danach auf den Button "Neuen eMail-Filter anlegen".
In der dann erscheinenden Maske geben Sie bitte einen Namen für diesen neuen Filter an (z.B. "mailshield"), tragen Sie im Feld "Priorität" einen beliebigen und auf Ihre übrigen Filter abgestimmten Wert ein, (wir empfehlen "0", weil der "snafu.mailshield" dann als erstes vor allen anderen Filtern ausgeführt wird), aktivieren sodann die Checkbox für "Filteraktionen auf jede eMail anwenden" und auch die Checkbox für "snafu.mailshield" und klicken abschließend erneut auf "Neuen eMail-Filter anlegen"... FERTIG!
Der "snafu.mailshield" ist innerhalb des "snafu.mailfilter"-Systems ein Filter wie alle anderen von Ihnen eingerichteten Filter auch. Das heißt, dass Sie die Ergebnisse, die durch den "snafu.mailshield" erreicht werden, durch eigenständiges Filtern selbstverständlich noch optimieren können..
Bitte beachten Sie:
Mailboxen, die Sie für eine Domain eingerichtet haben (zum.beispiel@IhreDomain.de) werden derzeit vom "snafu.mailshield" nicht unterstützt. Wir arbeiten daran...
Zum Hintergrund:
"snafu.mailshield" bezieht seine Daten über Viren aus den immer aktuellen Datenbeständen eines
renommierten Antivirensoftware Herstellers, so dass Sie sehr sicher sein können, dass auch die neuesten
Entwicklungen der Virenprogrammierer erkannt werden. "snafu.mailshield" entfernt diese Viren und
ersetzt sie durch einen Texthinweis.
Die Filterfunktion für Spam beruht auf einem ausgeklügelten System, das zahlreiche Spam-Fallen
aufgestellt hat und dadurch sehr zuverlässig Spam erkennen kann.
Aus Sicherheitsgründen werden E-Mails, die Dateianhänge mit den Endungen exe|vbs|pif|scr|bat|com haben, in die Spambox Ihres Accounts verschoben.
Und zum guten Schluss...
... ein alter Kernsatz aus der politischen Welt:
"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!"
Deshalb gibt es im snafu.communicator
für Sie die Möglichkeit, Ihre "spambox" aufzurufen, in der alle als Spam
erkannten oder durch Viren verseuchten Mails landen. Damit Sie sich davon überzeugen können, wie viel Spam
"snafu.mailshield" für Sie herausgefiltert hat, wird er in Ihrer "snafu.spambox" aufbewahrt. Dort können Sie ihn noch für 14 Tage begutachten; danach wird er automatisch gelöscht.
Worauf wir in diesem Zusammenhang ausdrücklich hinweisen...
snafu.mailshield erwischt einerseits garantiert nicht jeden Spam. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit, dass eigentlich "saubere" eMails als Spam gefiltert werden, außerordentlich gering.
- Und noch ein Tipp:
Wenn Sie eMail ausfiltern, die Sie nicht empfangen möchten, empfiehlt es sich,
diese nicht gleich vom Filter löschen, sondern (sinnvollerweise ohne "lokale Kopie",
weil Sie die Mail ansonsten ja wieder zugestellt bekämen!)
auf einen anderen eMail-Account weiterleiten zu lassen. Nicht für immer, aber
für einen ausreichenden Testzeitraum, der Ihnen Auskunft darüber gibt, ob die
Einstellungen in Ihren Filtern auch wirklich (nur) das tun, was Sie von ihnen erwartet
haben und nicht evtl. weit mehr, was aber überhaupt nicht erwünscht war.
Auf diese Weise geht Ihnen keine eMail verloren, die Sie eigentlich haben wollten,
weil Sie die eMails, die an diesen Account weitergleitet wurden, alle vier oder
sechs Wochen einmal checken können, um falsch ausgefilterte eMails zu finden und
um ggf. dabei zu erkennen, welche Filtereinstellungen verändert werden müssen,
damit künftig korrekter gefiltert wird.
Empfehlung:
Fragen Sie diesen Spam-Account als snafu-Kunde einfach mit unserem
Webmail-Interface ab. Auf diese Weise laden Sie sich den ganzen Spam nicht erst auf Ihren Rechner; und außerdem müssen Sie so nicht in Ihrem Mail-Programm einen neuen Account konfigurieren.
Als snafu-Kunde besteht für Sie die Möglichkeit, sich Ihren kostenlosen
zweiten eMail-Account dafür einzurichten. Wenn dieser
bereits vergeben sein sollte, können Sie sich einen weiteren Account für diese Testphase für
nur 1 € pro Monat zulegen (siehe oben), den Sie danach wieder abbestellen könnnen.
Bis auf das Abbestellen geht dies alles über unser SelfCare-Interface
"Mein Account".
Dort können Sie den zusätzlich erworbenen eMail-Account zwar löschen, nicht aber "kaufmännisch" abbestellen. Dies geht nur durch einen Kontakt mit unserem Kundenservice.
Zum Schluss
Bitte beachten Sie, dass alle konkreten Angaben in dieser
Dokumentation beispielhaft gewählt sind. Die für Sie richtigen
Werte und Funktionen müssen Sie natürlich selbst festlegen.
Sollten Sie beim Arbeiten mit dem snafu.mailfilter auf
Effekte oder Ergebnisse stoßen, die Sie für verbesserungswürdig
halten, lassen Sie es uns bitte unbedingt wissen.
Auch zehn Augen und fünf dazugehörige Hirne sehen mitunter
nicht alles oder merken nicht, dass sie mal wieder ins
101011100110011-Chinesisch der Computer abgeglitten sind.
eMail an mailfilter@snafu.de
genügt. Wir reagieren sofort!
-
Abmelden
Wenn Sie mit Ihren Konfigurationen fertig sind, sollten Sie sich abmelden!
Dadurch wird Ihre Sitzung beendet, so dass niemand, der vielleicht nach Ihnen
am selben Computer sitzt, mit Ihrem Passwort Unfug treiben kann.
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