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Digitalisierung: Keine Angst vor der Cloud!

Im heutigen Blogbeitrag beleuchten Snafunaut:innen der Systemadministration und der Netzwerktechnik unterschiedliche Aspekte der Cloud. Was genau umfasst der Begriff und vor allem wie sollten mittelständische Unternehmen Anwendungen und Systeme sicher in die Cloud auslagern?
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Warum gibt es diese Zurückhaltung bei Cloud Themen? Worauf Unternehmen achten sollten!

Viele kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) reagieren beim Thema Cloud zurückhaltend. Auch wir bei snafu spüren Unsicherheit bei Entscheidern, denn der Begriff Cloud hat für viele unterschiedliche Bedeutungen und daher ist manchmal unklar, in welchem Zusammenhang man über die Cloud spricht. Oft gibt es unterschiedliche Auffassungen was diese virtuelle Umgebung der diffusen ‘Wolke im Internet’ eigentlich ist.
Wenn wir über Dienstleistungen in der Cloud sprechen, meinen wir eine externe Infrastruktur, die spezialisierte Anbieter ihren Kunden zur Verfügung stellen. Dies umfasst die Auslagerung von Anwendungen in die sogenannte Cloud, skalierbare Rechenleistung, skalierbarer Speicherkapazität und Zugriff unabhängig vom Standort des Unternehmens sowie einiges mehr.

Wir unterscheiden allgemein drei Kategorien:

Infrastructure-as-a-Service (IaaS):

Der Cloud-Dienstleister stellt Ressourcen wie Speicher, Speicherplatz (Laufwerke), Netzwerkressourcen, Betriebssysteme, etc. bereit. Die Abrechnung richtet sich nach der Intensität der Nutzung durch die Kund:innen. Die Kund:innen administrieren die virtuellen Maschinen selbst und müssen auch Betriebssysteme selbst aufsetzen.

Platform-as-a-Service (PaaS):

Bei dieser Art des Cloud Computing stellt der Anbieter den Kund:innen eine virtuelle Plattform (Umgebung) bereit inkl. Betriebssystem, Datenbanken u.a. Die Kund:innen können auf dieser Plattform Anwendungen und Programme entwickeln. Die Plattform wird dabei vom Anbieter (vollumfänglich) betrieben. Die Kund:innen haben aber die vollumfängliche Hoheit über ihre Anwendungen und Programme.

Software-as-a-Service (SaaS):

Die Kund:innen arbeiten mit einer spezifischen, durch den Cloud-Anbieter bereitgestellten, Software bzw. Anwendung. Diese skaliert gemäß den Anforderungen der Kund:innen. Die Kund:innen verbinden sich mit diesem Endgerät (PC, Mobilgeräte) per Browser mit der bereitgestellten Anwendung.

Welche Gründe sprechen für die Nutzung einer Cloud-Infrastruktur?

Unsere wichtigsten Gründe im Überblick: 

1. Kosteneinsparung

Eine eigene IT-Abteilung bedeutet Kosten für Hardware (u.a. Beschaffung, Updates, Erhaltung, Ersatz), Software (Beschaffung, Updates / Lizenzen, Ersatz) und für das Personal (Betrieb, Schulung, Wartung). Eine Cloud-Infrastruktur ermöglicht den Zugriff auf externe Ressourcen und somit eine größere Einsparung. Natürlich entfällt für die Nutzer:innen einer Cloud der eigene Pflegeaufwand bezüglich sich entwickelnder technischer Lösungen. Sich der Herausforderung der stets wachsenden IT-Anforderungen zu stellen, ist Aufgabe des Cloud-Dienstleisters. 

2. Hohe Flexibilität in der Nutzung von Ressourcen und schnelle Reaktionszeit

Fällt im Zuge der täglichen Arbeit, speziell auch bei neuen Projekten oder Spezialaktionen, wie beispielsweise Black Friday oder Cyber Monday für E-Commerce Unternehmen, ein erhöhter Bedarf an Rechenleistung an, dann lassen sich durch eine Cloud-Lösung schnell neue Kapazitäten heranziehen. Die bedarfsgerechte Skalierung ist somit eine große Stärke einer Cloud-Lösung. Unternehmen nutzen tatsächlich nur die Ressourcen, die sie auch wirklich brauchen.

3. Höhere Zuverlässigkeit und Datensicherheit

Oftmals im Gegensatz zur eigenen IT-Lösung ist die Cloud mehrfach redundant ausgelegt und abgesichert, dadurch wird das Risiko eines Datenverlustes stark minimiert.  

Herausforderungen bei der Implementierung von Cloud-Lösungen

Es gibt immer wieder Bedenken bezüglich der Nutzung von Cloud-Lösungen. Dabei stehen vor allem auch Anforderungen an die Nutzer:innen selbst im Vordergrund. Das vermeintlich banalste Problem ist die Verfügbarkeit einer zuverlässigen und schnellen Internetanbindung. Da man die Cloud via einer Onlineverbindung nutzt, kann es hier bei Problemen zu Verzögerungen im Arbeitsablauf kommen.

Unsere Erfahrung zeigt zudem, dass insbesondere Kund:innen der großen Cloud-Anbieter unzufrieden sind mit dem Support bei Fragen und Problemen. Oft steht kein Ansprechpartner:in zur Verfügung.

Aber es gibt auch andere Rahmenbedingungen, auf die man achten sollte:

Administration und Kenntnisse

Da die Basissysteme vom Cloud-Anbieter verwaltet, aktualisiert und erweitert werden, kann es hier für die Nutzer:innen im Unternehmen zu einem Einarbeitungsaufwand kommen.

Datensicherheit

Da sich sensitive Daten in der Cloud befinden, müssen erweiterte Schutzmaßnahmen beachtet und ergriffen werden. Diese sind aber beim Betrieb eines eigenen Rechenzentrums bzw. einer eigenen IT-Abteilung ebenso zwingend notwendig. Ein Cloud-Provider steht für den Schutz der physischen Sicherheit, den Schutz der Hardware und der Sicherheit der bereitgestellten Cloud-Dienste. Cloud-Kund:innen sind aber zwingend für die Sicherheit der eigenen, betrieblichen Umgebung – insbesondere der benutzten virtuellen Maschinen – verantwortlich (ebenso für Backups , Datenbankwartung, etc.). 
Gerade auch im Hinblick auf Cyberkriminalität müssen sich Kund:innen Gedanken um verschiedene Stufen der Absicherung machen (Firewall, zu definierende Rollen, Berechtigungskonzepte, sichere Authentifizierungsmethoden, Monitoring, Sicherheitsegeln, etc.). Natürlich ist es aber auch möglich, dies mit dem Cloud-Dienstleister abzustimmen und auf dessen Know-how zurückzugreifen.

Kostenkontrolle

Da sich die Cloud durch große Skalierbarkeit und große Flexibilität auszeichnet, sollten Nutzer von Cloud-Diensten sicherstellen, dass dieser die anfallenden Kosten überwacht und bedarfsgerecht justiert.

Rechenzentrum in Deutschland

Aus unserer Sicht absolut wichtig – bei der Betrachtung der Auslagerung in die Cloud – ist der tatsächliche physische Ort, an dem sich die Cloud-Infrastruktur des Anbieters befindet. Hierbei stehen die jeweiligen nationalen Sicherheitsvorschriften zur Datennutzung und Datensicherheit im Fokus. Wir empfehlen darum Unternehmen genau prüfen, wo der Cloud-Anbieter seine Infrastruktur betreibt.

snafu bietet in diesem Zusammenhang Infrastruktur in unserem eigenen ISO27001 zertifizierten Rechenzentrum in Berlin an.

Auslagerung in die Cloud – Wann macht es Sinn?

Wenn Sie den Einsatz einer Cloud-Lösung hinreichend definieren und spezifizieren, dann ergeben sich vielfältigste positive betriebliche Effekte. Durch den Einsatz einer Cloud-Lösung erhalten Sie eine effizientere, flexiblere und kostengünstigere sowie auch flexiblere IT-Lösung. Entscheidend für einen erfolgreichen Einsatz ist dabei eine gute Umsetzungsplanung.

Wichtig ist auch die Absicherung der eigenen Cloud-Umgebung. Der richtige Einsatz und Aufbau der Cloud-Infrastruktur bietet große Entlastungs- und Flexibilisierungspotenziale. Vor allem aber auch: Sie erhalten durch eine adäquate Nutzung einen verlockend großen Spielraum zur Erschließung neuer und größerer Wettbewerbspotenziale.

Eine gute Planung, Erfahrung sowie Kenntnisse der Mitarbeiter und am besten ein geeigneter Partner an Ihrer Seite minimieren Risiken und schützen vor Unsicherheit. snafus IT-Team von System Administratoren und Netzwerktechnikern hat durch seine langjährige Erfahrung die entsprechenden Kenntnisse und unterstützen Unternehmen beim Betrieb Ihrer Cloud Infrastruktur.

Sprechen Sie uns gerne an. 

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